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Nachbericht zum Großräschener Seefest

Meldung aus Großräschen
Sonntag - Konzert Trinity Gospels - Gospelchor des ev. Kirchenkreises Niederlausitz (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Sonntag - Konzert Trinity Gospels - Gospelchor des ev. Kirchenkreises Niederlausitz

Großräschener SeeFest 2025: Drei Tage maritimes Familienfest am Stadthafen – Vielfalt, Gemeinschaft und regionales Flair
Vom 9. bis 11. Mai 2025 verwandelte sich der Stadthafen Großräschen in eine lebendige Festmeile für die ganze Familie. Bei strahlendem Sonnenschein kamen an den 3 Tagen bis zu 8000 Besucher aus der Region und dem weiteren Umland. Eine Besucherin bedankte sich „Das ist ein ganz tolles Programm und hier ist wirklich etwas für alle Altersstufen dabei.“


Wasserspiele der Jugendfeuerwehr, Wasserexperimente, Kinderschminken, Seemannsknoten, Riesenseifenblasen, Bastelangebote, Memory, Hüpfburg und Sandspiele unterhielten die jüngeren Besucher. 
Die Erwachsenen genossen die Beats der DJs, rockige maritime Klänge von Nordstern, soulige Popsongs von den Vokalsängern von Underwater fish und großartigen Chorgesang der Trinity Gospels und des Senftenberger Konzertchores mit dem Stadtchor Lauchhammer. Abends gab es chilligen Jazz. Positiv und nachdenklich stimmte der ökumenische Gottesdienst der vier evangelischen Großräschener Kirchengemeinden. Gastredner Pater Simeon aus dem Kloster Neuzelle jubelte gemeinsam mit den Seefestgästen. Das Fest fand an Jubilate, dem dritten Sonntag nach Ostern statt. Die Großräschener Antoniusmusikanten erfreuten die Fans der Blasmusik. Viele Großräschener Künstler standen auf der Bühne, und im Falle des Großräschener Fanfarenzuges, auf dem Vorplatz der Seesporthalle.


Unterwegs
Zu Ausflügen auf den Großräschener See luden das Fahrgastschiff „Wilde Ilse“ und das Floss des Seesportvereines ein. Die vollbesetzte Seeschlange drehte am Sonntag Runden durch Großräschen Süd von der Allee der Steine bis zum Strand, nebenbei erfuhren die Fahrgäste viel Wissenswertes über die Seestadt. Weinführungen und Baustellenrundgänge durch den Campus IBA-Terrassen zeigten ungewöhnliche Perspektiven auf den geschichtsträchtigen und wandelbaren Stadtteil.


Podiumsdiskussion
Zum Tag der Städtebauförderung trafen sich zur Podiumsdiskussion „Strukturwandel & Stadtentwicklung – Großräschens Weg von der Kohle- zur SeeStadt“ Staatssekretärin Dr. Ina Bartmann vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, Verbandsvorsteher Detlev Wurzler vom Zweckverband Lausitzer Seenland und Bürgermeister Thomas Zenker auf der SeeFestbühne. Bürgermeister Thomas Zenker „Schwerpunkt der Städtebauförderung war schon immer das Malerviertel, die Nordstadt und das Stadtzentrum. Hier wurden mit Städtebaumitteln Millionen in Kindergärten, Schulen, öffentliche Gebäude und Straßen investiert. Der Hafen und die IBA-Terrassen wurden hauptsächlich mit Sanierungsmitteln aus der Bergbausanierung und Strukturfördermitteln mitfinanziert.“ Moderator Ralf Jußen stellte die Frage, die die Gäste am brennendsten interessierte: Wann dürfen wir den Großräschener See richtig nutzen? Dr. Ina Bartmann versprach „Der Strand soll noch in diesem Jahr 2025 eröffnet werden, auch die Schiffbarkeit soll zeitnah folgen. Für 2026 planen wir die Verbindung zu den anderen Seen.“


Regionalmarkt
Der neue Regionalmarkt vor der Touristeninformation feierte Premiere und stellte die kulinarische und handwerkliche Vielfalt der Lausitzer Unternehmen in den Mittelpunkt. Rings um die Palmen wurden kreative Geschenkideen, Töpferwaren, Holzkunst, Feines aus Wolle und Stoff, Naturseifen und Senftenberger Kaffee angeboten. Regionale Informationen und Angebote für Kinder vervollständigten das Angebot. Ungewöhnliche Eissorten und Likörspezialitäten forderten den Gaumen. Den Bienen vom Luckaitztaler Imker Koitzsch konnte man direkt vor Ort bei der Honigproduktion zuschauen.


Starke Partnerschaften für ein gelungenes Fest
Das Großräschener SeeFest wird durch die enge Zusammenarbeit von Stadt, Vereinen, lokalen Unternehmen und Initiativen ermöglicht. Die Spendenbereitschaft der Großräschener Unternehmen war enorm. „Das SeeFest zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft in der Gemeinschaft steckt. Gemeinsam gestalteten wir ein Fest, das die Vielfalt und den Wandel unserer Region feiert“, so Bürgermeister Thomas Zenker.

Besucher aus der gesamten Lausitz und darüber hinaus erlebten ein Fest voller Begegnungen, regionaler Vielfalt und buntem Bühnenprogramm.