Vereine und Kirchengemeinden aus Großräschen spenden Stadtfesteinnahmen an Flutopfer

Großräschen, den 03.09.2021

Das Corona-gerechte Jubiläumsstadtfest in Großräschen und der Historische Markt in Kleinräschen waren phantastisch und gut besucht. Das Wetter war der 650 Jahrfeier gnädig und die Sonne strahlte über den Festbereichen am Markt und in der Alten Lindenstraße.

 

Zum Konzept der Veranstaltungen der Stadt Großräschen gehört, dass beim Stadtfest, Seefest, Drachenfest und Weihnachtsmarkt Vereine mit Verkaufsständen ihre Vereinskasse aufbessern können. Gleichzeitig kommen sie so mit den Großräschenern ins Gespräch und können für ihren Verein oder das nächste Vereinsfest zu werben.

 

2021 werden die Einnahmen teilweise an Flutopfer gespendet. Das Haus der Landwirtschaft hatte geöffnet. Die Mitglieder des „Fördervereins für das Haus der Landwirtschaft und den Großräschener Weinbau e.V.“ haben wunderbar kostümiert Kaffee, Kuchen, Getränke, Hausmannskost und Großräschener Wein verkauft. 844 € werden sie an die Katholische Grundschule Schleiden spenden. Die „Schule unterm Regenbogen“ im Nationalpark Eifel ist stark von der Flutkatastrophe betroffen. 
Sie kann auch die 751,61 € aus der Kollekte des ökumenischen Festgottesdienstes gut gebrauchen. Am Sonntag haben fünf christliche Kirchengemeinden unter dem Leitsatz „Suche der Stadt Bestes“ zur Unterstützung aufgerufen. Die intensive Zusammenarbeit der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde hat in Großräschen schon 1971 begonnen. Nach und nach sind die Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die Adventgemeinde Oase, die Gemeinschaft Christi und die Landeskirchliche Gemeinschaft dazugekommen. Gemeinsam wird gefeiert und geholfen.

Der „Alt-Großräschener-Carnevals-Verein GCV 1972 e. V.“ spendet den Gewinn aus jedem dritten verkauften Getränk an das Spendenkonto für von der Flut betroffene Karnevalsvereine des Bundes Deutscher Karneval.


GCV-Programmdirektor Frank Muschick „Wir haben die Spendenaktion am Stand angekündigt und die Kunden haben oft etwas mehr gegeben. Die Endabrechnung ist noch nicht erfolgt, aber wir werden auf jeden Fall karnevalistische 444,44 € überweisen, auch wenn wir aus unserer Vereinskasse aufstocken müssen. Ich mag gar nicht daran denken, wie es ist, wenn der gesamte Fundus, alle Requisiten und Kostüme, verloren geht. Deshalb möchten wir gern helfen.„
 

 

Bild zur Meldung: Team Haus der Landwirtschaft am Stadtfestsamstag