Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2, COVID-19)

Großräschen

Aufgrund der hohen 7-Tage-Inzidenz gilt Maskenpflicht in allen Verwaltungsgebäuden.

 

Termine nur nach telefonischer Vorabsprache.

 

Quelle Landkreis OSL:

 

27.10.2020: +++Übersicht zu den Fallzahlen im Landkreis OSL+++
Landkreis OSL
Neufälle im 24h-Vergleich +3
bestätigte Fälle 217
aktuelle Fälle 107
7-Tage-Inzidenz 78,63
Sterbefälle 2
Genesene 108
in Quarantäne 385

Stand: 27.10.2020

 

 

 

Weniger Teilnehmer bei Veranstaltungen und Feiern / Meldepflicht für private Veranstaltungen / mehr Mund-Nasenschutz / Ausschankverbot: Das müssen die Menschen in OSL ab dem 22. Oktober zusätzlich beachten

 

Mit Stand Donnerstag, 22. Oktober 2020, überschreitet auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die sogenannte „7-Tage-Inzidenz“ den höchsten, vom Land Brandenburg als relevant eingestuften, Schwellenwert von 50 registrierten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden 7 Tage. Allein seit Mittwoch sind 22 neue Fälle hinzugekommen. Damit steigt der 7-Tage-Inzidenzwert in OSL von 30,2 auf 50,29. Bürgerinnen und Bürger in OSL müssen nunmehr zusätzliche Corona-Regeln beachten.

 

Bei Überschreitung der Schwellenwerte 35 und 50 sieht das Land Brandenburg in seiner geltenden SARS-CoV-2-Umgangsverordnung vom 20. Oktober 2020 für jede der beiden Inzidenzwerte bestimmte Verschärfungen der Corona-Regeln im Alltag vor. Diese treten zusätzlich zu den bisher bekannten Schutzmaßnahmen (Hygieneregeln, Mindestabstand, Mund-Nasen-Bedeckung, etc.) in Kraft. Bürgerinnen und Bürger müssen sich an diese zusätzlichen Regelungen aus der Verordnung halten, andernfalls drohen bei Verstößen entsprechende Bußgelder.

Ab Bekanntgabe der Überschreitung des jeweiligen Inzidenzwertes gelten die verschärften Regeln des jeweiligen Inzidenzwertes (35 bzw. 50) für mindestens zehn Tage.

 

In OSL wurde die 7-Tage-Inzidenz 50 am 22. Oktober erstmalig überschritten.  Die zusätzlichen Regelungen gelten somit mindestens bis einschließlich zum 01. November - unabhängig davon, ob die jeweilige Inzidenzmarke in dieser Zeit wieder unterschritten wird.

 

Grundlage für die Ermittlung des Inzidenzwertes bildet die Veröffentlichung des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit. (zum Dashboard: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/ )

 

Zusätzliche Corona-Regelungen: Das müssen die Menschen in OSL wissen

 

  • 7-Tages-Inzidenz über 50 (gilt in OSL ab Donnerstag, 22. Oktober 2020)

 

Veranstaltungen: maximal 150 zeitgleich anwesende Gäste draußen bzw. 100 drinnen.

 

Private Feiern: sind im privaten Wohnraum und im dazugehörigen befriedeten Besitztum mit mehr als zehn zeitgleich Anwesenden aus mehr als zwei Haushalten bzw. in öffentlichen und angemieteten Räumen mit mehr als zehn zeitgleich Anwesenden untersagt. Anzeigepflicht (keine Genehmigungspflicht) für private Feierlichkeiten gegenüber dem Gesundheitsamt bleibt bestehen, hierfür ist möglichst das Formular auf www.osl-online.de nutzen.

 

Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum: maximal 10 Personen oder ein Haushalt

 

Sollte die 7-Tages-Inzidenz die 50er Marke für mindestens 10 Tage ununterbrochen überschreiten, hat die zuständige Behörde weitere gezielte Schutzmaßnahmen zu treffen. Als Schutzmaßnahme gilt insbesondere die Beschränkung von Kontakten im öffentlichen Raum in dem Sinne, dass der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur mit bis zu fünf Personen oder den Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet ist. Dies müssen vom Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt per Allgemeinverfügung angeordnet werden.

 

Die aktuellen Zahlen im Landkreis OSL

Mit Stand 22. Oktober 2020 wurden seit dem ersten Fall des neuartigen Coronavirus im Landkreis Oberspreewald-Lausitz 167 Fälle registriert.

 

Derzeit nachweislich infiziert sind 81 Personen. 84 Personen sind zwischenzeitlich genesen. Zwei Personen sind seit Beginn der Pandemie verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt mit Stand 22. Oktober bei 50,29. 

 

Seit Mittwoch kamen in OSL 22 Fälle neu hinzu. Auch für den heutigen Donnerstag ist wieder mit weiteren positiven Ergebnissen zu rechnen. Alle Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum behandelt wird derzeit keine der Personen.

 

Die Kontaktpersonenermittlung im Gesundheitsamt läuft auf Hochtouren, zum heutigen Stand stehen 335 Personen (sogenannte Kategorie-1-Personen) unter amtlich verordneter häuslicher Quarantäne und wurden bzw. werden entsprechend getestet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt erhalten bei der Kontaktpersonenermittlung bereits seit vergangenem Donnerstag Unterstützung durch fünf Soldaten der Bundeswehr. Zusätzlich sind seit Mai zwei Containment-Scouts im Einsatz. Auch Mitarbeiter anderer Fachbereiche der Kreisverwaltung unterstützen die Arbeit des Gesundheitsamtes. 

 

Die aktuellen Fälle verteilen sich über den gesamten Landkreis und sind somit nicht lokal begrenzt. Betroffen sind Bürger nahezu aller Altersklassen. Unter den derzeit Infizierten befinden sich vordergründig bereits in Quarantäne befindliche Kontaktpersonen zu infizierten Personen und Personen, die aufgrund von Symptomen von niedergelassenen Ärzten getestet wurden. Oftmals können Übertragungen auf private Feierlichkeiten und Situationen zurückgeführt werden, in denen mehrere Personen längere Zeit gemeinsam an einem Ort Zeit verbringen. Zuletzt wurden beispielsweise mehrere Fälle ausgehend von einer Trauerfeier bekannt.

 

Verdacht auf Infektion? Das ist zu tun

Im Verdachtsfall sollte die erste Maßnahme immer die telefonische Rücksprache mit der Hausärztin oder dem Hausarzt sein. Alternativ erteilt die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen unter der Telefonnummer 116 117 Auskunft, wo ein Corona-Test gemacht werden kann.

 

Unter anderem in der Abstrichstelle des Gesundheitszentrums Niederlausitz in der Calauer Straße 3 in Senftenberg sind nach vorheriger telefonischer Anmeldung montags 9 bis 10 Uhr und donnerstags 8 bis 9 Uhr Corona-Tests möglich. Wer nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts COVID-19 typische Symptome zeigt, eine Warnung der Corona-Warn-App erhalten hat, in einer Schule oder Kita in Brandenburg beschäftigt ist oder zum Beispiel als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet entsprechend der geltenden Rechtsverordnung Anspruch auf einen Corona-Test hat, kann sich hier testen lassen.

 

Foto: Neue Corona Regeln ab 21.10.