Großräschen baut mit Mitteln aus dem ELER

Großräschen

Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) ist das zentrale Instrument zur Förderung der Entwicklung der ländlichen Räume in der Europäischen Union (EU) für die Förderperiode der Jahre von 2014 bis 2020. Der ELER fasst die bis zum Jahr 2006 in unterschiedlichen Fonds und Programmen organisierten Förderungen für den ländlichen Raum zusammen. Dies gilt auch für die ehemalige Gemeinschaftsinitiative LEADER.

 

In Großräschen profitieren folgende Projekte  von der Förderung:

Überdachung des Eingangsbereichs und Gestaltung Vorbereich der Tafel Großräschen in der BahnhofstraßeÜberdachung an der Tafel

Das Vorhaben umfasste die Errichtung einer Überdachung am Gebäude der Großräschener Tafel sowie die Anordnung von festen Fahrradständern vor diesem Gebäude. Der Arbeitslosenverband Brandenburg betreibt das Mehrgenerationenhaus und die Tafel. Die räumliche Verbesserung stärkt Beziehungen und Synergien.

Die Überdachung am Gebäude der Großräschener Tafel erleichtert die Arbeit der Mitarbeiter, die die bis teilweise aus Berlin und Dresden herangeholten Waren bisher unter freiem Himmel sortieren, für die Verteilung in die Ausgabestellen in den Städten Senftenberg, Lauchhammer, Altdöbern, Calau, Vetschau, Schipkau bzw. mobil über Land in z.B., Klettwitz, Annahütte, Drochow usw. vorbereiten und ausgeben.

Die Maßnahme wertet das Gebäude der „Tafel“ auf und schafft durch Verbesserung der Arbeitsbedingungen für viele Ehrenamtler Chancengleichheit für Benachteiligte. Damit wird in Gänze ein Beitrag zur Strukturentwicklung und Attraktivität (Demographie) in der Region geleistet.

Die Großräschener Tafel hat durch die Verteilung in die umliegenden Städte eine wichtige soziale Umlandfunktion. 

Bei der Tafel und im Mehrgenerationenhaus arbeiten zahlreiche Ehrenamtler, die mit der Maßnahme unterstützt werden.

Die Baukosten betrugen ca. 107.000,00 €. Davon waren ca. 80.200,00 € Fördermittel (75 %) und ca.26.800,00 € Eigenmittel der Stadt.

 

Weg an der Eisenbahnstraße:

Weg an der Eisenbahnstraße

Das Vorhaben umfasste die Errichtung einer Sitzgruppe und eines ca. 125 m langen Wegelückenschlusses einschließlich Beleuchtungsbau (LED-Beleuchtung) zwischen der Rudolf-Breitscheid-Straße bis zur Einmündung in die Bahnhofstraße als Wegeverbindung hin zur Großräschener Tafel. 

Für die Wartenden der Großräschener Tafel wurde im unmittelbaren Umfeld eine Sitzgruppe im Freien errichtet, die sich auch für Radtouristen als Rastplatz anbietet.

Der Weg verknüpft in Großräschen die Wohngebiete östlich der Bahntrasse auf kürzestem Weg mit den Einzelhandelsflächen südlich des Bahnhofes, der Tafel und erschließt für den Tourismus eine attraktive Verbindung vom Bahnhof ins Zentrum und weiter Richtung Großräschener See.

Der Wegeschluss selbst ist  Bestandteil der Niederlausitzer Bergbautour und hat damit auch eine überregionale Bedeutung. Weiterhin befindet er sich an einem Knotenpunkt mit dem Fürst-Pückler-Radweg kommend vom Senftenberger- und Altdöberner See aus Richtung Dörrwalde hin zum Großräschener See.

Die Gesamtkosten betrugen ca. 105.000,00 €, davon wurden ca. 57.000,00 € als Zuschuss gewährt.

 

Radweg am Hafen

Luftaufnahme Droheneexpertise mit der unbefestigten Wegeführung

Der 420 m lange Weg "Ilse" verbindet die Seestraße mit der Hafenstraße. Der Weg mit Seeblick ergänzt das überregionale Radwegenetz und bildet einen barrierefreien Aufenthalts- Flanier-, und Aussichtsort. An der Ilse-E-Bike Station mit Bank auf Höhe des "Haus Vier" See-Würfel informiert über den Großräschener Hafen.

Der Weg wird asphaltiert, mit LED-Beleuchtung, Borden und Fahrradständern ausgerüstet. Auf der Höhe der Seesporthalle entstehen weitere Parkplätze. Der Baubeginn ist Anfang 2021 geplant. Es handelt sich um ein Schlüsselprojekt im Regionalen Wachstumskern Westlausitz. Die geplanten Baukosten betragen 320.000 € davon sind 240.000 € Fördermittel aus dem LEADER Förderprogramm.

 

Dorfgemeinschaftshaus-OstEntwurf Dorfgemeinschaftshaus

Großräschen-Ost ist ein Teil des Stadtgebietes mit sehr dörflichen Strukturen. Für die dörfliche Vereinsarbeit ist kein entsprechendes Gebäude zur Nutzung vorhanden.

Die räumliche Situation für gemeinschaftliche Aktivitäten im Dorfverein in der zurzeit genutzten Baracke ist hinsichtlich des Standards an Räumlichkeiten für Gruppenaktivitäten und an getrennten sanitären Einrichtungen für die Geschlechter unzureichend. Mit der barrierefreien Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses im Ortszentrum mit entsprechendem Gemeinschaftsraum sowie sanitären Einrichtungen können die notwendigen Räumlichkeiten mit energieeffizienten Anlagen (LED-Beleuchtung, Luft-Wasser-Wärmepumpe) als Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz nach heutigen Anforderungen geschaffen werden, die ein gemeinschaftliches Dorfleben unter Einbeziehung aller Altersgruppen ermöglichen. Die flexiblen Nutzungsmöglichkeiten der Räume durch den Dorfverein ermöglicht die Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen. Das Dorfleben wird bestärkt. Das Dorfzentrum wird gestärkt, indem ein Ort der Kommunikation, Zusammenkunft und gemeinsamer Aktivitäten im Herzen von Großräschen Ost geschaffen wird.

Bei Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 399.000,00 €. Davon sind ca. 330.000,00 € förderfähig. Die Fördersumme beträgt rund 247.600,00 €. Baubeginn ist Anfang 2021.

 
 

Bild zur Meldung: Förderhinweis ELER

Fotoserien

Fotoalbum Überdachung an der Tafel
Überdachung an der Tafel
11.11.2020
Fotoalbum Weg an der Eisenbahnstraße
Weg an der Eisenbahnstraße
11.02.2020
 
Fotoalbum Umgestaltung und Erweiterung der Räumlichkeiten in der Kita Saalhausen
Umgestaltung und Erweiterung der Räumlichkeiten in der Kita Saalhausen
27.11.2018
Fotoalbum Außenanlage DRK-Kita Zwergenhand
Außenanlage DRK-Kita Zwergenhand
05.09.2017