Projekt Soziale Stadt

Quartiersmanagerin Karin Krüger

Chransdorfer Str. 2
01983 Großräschen

Mobiltelefon (0152) 03929722

E-Mail E-Mail:

Kulisse Soziale Stadt
Kulisse Soziale Stadt

Aus Liebe zum Quartier - lebendige Nachbarschaften fördern und sozialen Zusammenhalt stärken.
 
Rückblick 2020 als PDF zum Download (Stand 31.12.2020)
 
Anträge können wieder gestellt werden
Bewohner*innen, Vereine, Interessengruppen und Gewerbetreibende erhalten finanzielle Unterstützung für kleine Initiativen und größere Vorhaben im Quartier (siehe Skizze Fördergebiet für die Soziale Stadt Großräschen).
Die Quartiersmanagerin hilft gern bei der Beantragung.
 
Aktionsfonds 2021
Für Hausgemeinschaftsfeste, Veranstaltungen, Informationsabende, Workshops und andere kleine Initiativen im Wohnumfeld können unkompliziert bis zu 250 Euro beantragt werden. Über die Anträge wird kurzfristig entschieden.
 
Verfügungsfonds 2021
Der Verfügungsfonds stellt bis zu 2.500 Euro für größere Vorhaben und Projekte bereit.
Diese Mittel können zum Beispiel für die Verschönerung des eigenen Wohnumfeldes, das Anlegen von Gemeinschaftsbeeten oder die Fassadenbemalung, die Verbesserung der Barrierefreiheit, die Anschaffung von Bänken und Überdachungen für Mietertreffpunkte oder die Aufstellung von Spielgeräten verwendet werden.
Der Verfügungsfondsbeirat aus berufenen Bürger*innen entscheidet über die Förderung der Anträge.

 


Aktuelle Meldungen

Grüne Mitte in Großräschen erhält neue Quarter-Pipe

(30.03.2021)

Aktueller Hinweis: CORONA-BEDINGT ist der Skaterpark momentan geschlossen!

 

Aktive Skater- und Biker aus Großräschen haben die Quartiersmanagerin Karin Krüger um Mithilfe gebeten. Sie treffen sich regelmäßig an der Skaterbahn in der Grünen Mitte und hatten viele Ideen und Verbesserungsvorschläge.

Nachdem die Ideen der Jugendlichen gemeinsam mit der Projektgruppe „Soziale Stadt“ aus Bauamtsmitarbeitern, Mitarbeitern des Schlupfwinkels und des Landschaftsplanungsbüros Subatzus und Bringmann diskutiert und in einen Plan übertragen wurden, hat man sich für eine Erneuerung der Quarter-Pipe entschieden. Die benötigten 20.000 € kommen aus dem Fördertopf „Soziale Stadt“.

 

Die vorhandene Quarter-Pipe aus den frühen 2000ern hatte bereits ihre besten Jahre hinter sich. Das jetzt aufgebaute Modell, eine Quarterpipe Two Level hat zwei verschiedene Höhen, ist 6,25 m breit und 2 m bzw. 1,5 m hoch. Auch für die nächsten Jahre sind noch „Projekte“ übriggeblieben, denn die in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Mittel sind begrenzt.

 

Die Grüne Mitte ist Teil des Spielepfades der Sozialen Stadt, der sich durch die Nordstadt und das Malerviertel schlängelt. Hier wurden bereits ein Kleinkinderspielgerät am Seespielplatz, der Garten der Kinder mit den Obstbäumen und die Ballspielfläche auf dem ehemaligen Oberschulgelände verwirklicht. In diesem Jahr folgen neben der Quarter-Pipe noch ein Kleinkinderspielgerät im Freibad und der Maler-Spielplatz im neugestalteten Liebermann-Park.

Foto zu Meldung: Grüne Mitte in Großräschen erhält neue Quarter-Pipe

Baustelle Liebermannstraße und Liebermannpark

Seit 2016 arbeitet die Stadt Großräschen an dem Projekt Sanierung Liebermannstraße und Liebermannpark im Großräschener Malerviertel. Anfang des Jahres wurden die Städtebaufördermittel genehmigt, dem folgten die Bürgerbeteiligung und die Ausschreibungen der Bauleistungen.

 

Seit dieser Woche sind die Baumaschinen im Einsatz. Zuerst wurde der marode Gehweg herausgebrochen. Anschließend entfernten die Bauarbeiter die überalterte Koniferenhecke und einige Bäume, die nicht mehr in das neue Parkkonzept passen.

 

Die 200 m lange Liebermannstraße soll nach der Sanierung in eine Einbahnstraße umgewandelt werden. Geplant sind neuer Asphalt, ein 1,5 m breiter Gehweg auf der Seite der Häuser, eine Entwässerungsmulde, energiesparende Straßenbeleuchtung und gekennzeichnete Parkflächen. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 175.000 €. 

 

Der Park soll primär für die Anwohner und junge Familien gestaltet werden und für folgende Funktionen Raum schaffen: ein konzentrierter Spielbereich für Kinder (bis ca. 6 Jahren), Sitzgelegenheiten und zwei Aufenthaltsplätze für die Parkbesucher, Raum für Information zum Malerviertel und eine Fläche für soziale Projekte.  

 

Für die Ideen zur Parksanierung, die das Planungsbüro Subatzus und Bringmann entwickelten, war das Thema „Künstlerkabinett“ gestaltungsgebend. Dabei entstanden Vorschläge wie Ausstellungsflächen mit Stelen für Kunst aus dem Quartier, viel Farbe durch Blühwiesen und Zierkirschen oder Bilderrahmen. Die Entwürfe wurden in verschiedenen Ausschüssen diskutiert und verfeinert. Im Rahmen der Sozialen Stadt gab es im Frühjahr eine digitale (coronagerechte) Bürgerbeteiligung mit über 100 Kommentaren.

 

Von den 3 Spielgeräten für den Maler-Spielplatz hat sich eine deutliche Mehrheit für die Variante 3 entschieden. Sie wird durch eine Schaukel, einen Sandspielplatz, eine kleine Rennstrecke und eine Treppe zur Rutsche ergänzt. Diese Wünsche wurden von Anwohnern geäußert. Auch der Vorschlag für den menschlichen Zeiger für die Sonnenuhr wird umgesetzt. 

 

Insgesamt können für den Straßenausbau, den Park und den Spielplatz 500.000 € aus Fördermitteln „Stadtumbau Ost“ und aus Eigenmitteln der Stadt Großräschen investiert werden. 

 

Historisches:

Der Liebermannpark wurde 1970 angelegt und wie die dazugehörige Straße nach dem Berliner Künstler Max Liebermann benannt. Der Park befindet sich im Großräschener Malerviertel. In diesem Wohngebiet aus den 50er und 60er Jahren erinnern alle Straßen an bekannte Maler (Rembrandt-, Picasso-, Rubens-, Feuerbach- und Menzelstraße). 1994 wurden der Park und die Sonnenuhr bereits saniert und mit einem Spielplatz versehen, dieser musste jedoch nach regelmäßigen Vandalismusschäden zurückgebaut werden. 
 

Foto zu Meldung: Baustelle Liebermannstraße und Liebermannpark

Aus Liebe zum Quartier – Abriss in der Großräschener Nordstadt beginnt

(12.10.2020)

Am Anfang der Wilhelm-Pieck-Straße stehen zwei „Baracken“ direkt nebeneinander. Die ehemalige Fahrschule Kaufmann wurde vor der Wende errichtet und hat eine stabile Bausubstanz. Immer wieder gab es neue Nutzungen, heute sind in dem Gebäude der Seniorenbeirat und die Nachbarschaftswerkstatt des BIWAQ-Projektes untergebracht.

 

Der Markt nebenan wurde nach der Wende gebaut. Dort gab es neben Blumen und Pflanzen auch Lebensmittel und alle Waren des täglichen Bedarfs. Seit langer Zeit steht er leer und wurde nur noch zeitweise für Ausstellungen der Geflügelzüchter genutzt. Wegen Baufälligkeit war auch diese Nutzung bald nicht mehr möglich. Trotzdem war und ist der Bereich jeden Freitag Ziel vieler Großräschener, weil hier der Verkaufswagen der Landfleischerei Bronkow steht. Auch die Parkplätze des Marktes werden von den Anwohnern und den Besitzern der Gartensparten nebenan intensiv genutzt.

 

In den jetzt beginnenden Abriss des Gebäudes und die Gestaltung der Fläche werden 53.000 € investiert, davon 35.300 € Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“. Die Parkplätze bleiben erhalten, müssen aber während der Baumaßnahme aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.


Für die Nutzung der Fläche durch Verkaufswagen wird ein Stromanschluss installiert. Die entstehende Grünfläche soll im Rahmen des BIWAQ-Projektes in einen nachhaltigen Bürgergarten umgestaltet werden. Wer bei der Anlage des Permakultur-Gartens mitmachen möchte, kann sich bei Frau Bärsch unter Tel.: 0151 5053 5142 melden. 

 

Bürgermeister Thomas Zenker „Leerstehende Gebäude werden schnell zum Schandfleck. Oft sind sie in Privatbesitz, häufig bei komplizierten Besitzverhältnissen. Beim Markt in der Wilhelm-Pieck-Straße hat sich erst nach 20 Jahren Bemühungen die Möglichkeit ergeben, das Grundstück zu einem vertretbaren Preis zu kaufen. Eine Nachnutzung ist aufgrund der schlechten Bausubstanz unmöglich, daher waren wir froh über die Fördermittelzusage für den Rückbau. Denn ein qualifizierter Abriss mit Materialtrennung und umweltgerechter Entsorgung ist inzwischen selbst bei einem kleineren Gebäude teuer. Mit der Nutzung des nebenstehenden Gebäudes durch das BIWAQ-Projekt und dem zukünftigen Bürgergarten wird die Fläche wieder zur Bereicherung für das Quartier.“
 

Foto zu Meldung: Aus Liebe zum Quartier – Abriss in der Großräschener Nordstadt beginnt

Baustart für den Quartierstreff in Großräschen

(04.06.2020)

Aus Liebe zum Quartier

Malerviertel und die Nordstadt profitieren vom Förderprogramm „Soziale Stadt“

 

Die hat Firma Schütz Bau und Dienstleistungen Fachbetrieb für Hoch- und Tiefbau aus Spremberg mit dem Umbau der ehemaligen Sauna im Erdgeschoss des Sportfunktionsgebäudes in der Chransdorfer Straße 2 zum Quartierstreff begonnen. Für das Gesamtinvestitionsvolumen von 541.000,00 € wurden Fördermittel aus dem Investitionspakt Soziale Integration im Quartier in Höhe von 461.000,00 € verteilt auf die Haushaltsjahre 2019 bis 2021 bewilligt. Die Fassade, Heizung und Lüftung des Sportgebäudes wurden bereits 2018 mit Leader-Fördermitteln energieeffizient saniert.

 

Alle Ausschreibungen haben regionale Unternehmen für sich entschieden. Buchanelektrik aus Altdöbern hat den Auftrag für die für die Elektroarbeiten, die Mako GmbH aus Proschim für Putz-, Maler und Bodenlegearbeiten, Haustechnik Großräschen für Heizung, Lüftung, Sanitär und die Kehl GmbH aus Senftenberg für die Baureinigung.

 

Die aufwendige Entkernung der ehemaligen Sauna ist bereits erledigt. Das Erkennungszeichen des Sportgebäudes, der runde Erker, wird zukünftig Teil eines 160 m² großen, teilbaren Mehrzweckraumes. Eine Bürgerküche, ein Büro für die Quartiersmanagerin und ein Raum für den Seniorenbeirat sollen mit den entsprechenden sanitären Einrichtungen entstehen. Der Eingangsbereich und eine der Toiletten werden barrierefrei gestaltet.

 

Planer Fred Jasinski „Wir haben in dem Gebäude aus den 80 er Jahren Zeugnisse der Großräschener Klinkerkultur wiederentdeckt, in einer Wand und in den Stützen, die wir natürlich erhalten möchten. Ansonsten entsteht durch den Umbau ein topmodernes Gebäude, das mit Barrierefreiheit, Brandschutzwänden, Energieeffizienz, Akustikdecken und flexiblen Einsatzmöglichkeiten alle heutigen Standards erfüllt.“

 

Der Mehrzweckraum soll für die Bewohner und Vereine des Quartiers vielfältig nutzbar sein. Der Quartierstreff ist als Angebot zur Beteiligung konzipiert, das aktiv auf unterschiedliche Zielgruppen – auch auf sozial Benachteiligte, Junge, Ältere und Migranten – zugeht. Für die Kontaktaufnahme im Quartier sorgt nicht nur Quartiersmanagerin Karin Krüger, sondern auch seit kurzem die Mitarbeiter des BIWAQ-Projektes. Beide haben bereits Büros in der 2. Etage des Gebäudes. Die WEQUA - Wirtschaftsförderungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH Lauchhammer ist Partner der Stadt Großräschen für das BIWAQ-Förderprogramm. Großräschener, die auf der Suche nach neuen beruflichen Perspektiven sind, können sich gern bei Quartiersmanagerin Karin Krüger unter 0152 -  03929722 melden. Im BIWAQ-Programm können sie ausprobieren, ob sie sich für Gartenbau, Soziale Berufe oder das Handwerk begeistern.

 

Bürgermeister Thomas Zenker „Der Stadtumbau in der Nordstadt und im Malerviertel war über zwei Jahrzehnte vor allem von Schrumpfung und Rückbau geprägt, hat den Bewohnern einiges abverlangt. Dank guter Förderprogramme, aktiver Partner in der örtlichen Wohnungswirtschaft, städtischer sowie privater Investitionen hat sich die Entwicklung dieses Stadtteils sichtbar zum Positiven gewendet.

Der Neubau am DRK-Seniorenwohnpark, der neue Netto-Markt, der Spielepfad mit dem Garten der Kinder, der Seespielplatz, die Nachnutzung der „Alten Lausitz“ als Haus der Caritas, die Neugestaltung des Liebermannparkes und, wenn wir die Fördermittel bekommen, ein Kitaneubau verbessern die Wohnqualität. Aber auch Rückbauten wie beim ehemaligen „Schlecker“ in der Rubensstraße, dem Gebäude Wern in der Wilhelm-Pieck-Straße oder den Hochspannungsleitungen verschönern das Quartier. Im Wohnpark Hugoschacht, in der Tempo-Siedlung und in der Kunze-Siedlung sind Baugrundstücke oder Einfamilienhäuser sehr gefragt. Der Quartierstreff wird ein weiterer Anziehungspunkt für die grüne Nordstadt und fördert die „Soziale Stadt“ und das BIWAQ-Team. Außerdem könnten die benachbarte Stützpunktfeuerwehr Großräschen Nord, der Schlupfwinkel Weißwasser e.V. und der Sportverein von dem Mehrzweckraum profitieren.“

Foto zu Meldung: Baustart für den Quartierstreff in Großräschen