Projekt Soziale Stadt

Quartiersmanagerin Karin Krüger

Chransdorfer Str. 2
01983 Großräschen

Mobiltelefon (0152) 03929722

E-Mail E-Mail:

Kulisse Soziale Stadt
Kulisse Soziale Stadt

Das Förderprogramm (2020) “ Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“

 

Soziale Stadt wächst

 

Aus Liebe zum Quartier – 
Sozialen Zusammenhalt stärken und Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.

 

Seit 2017 organisiert und unterstützt die Quartiersmanagerin für das Projekt – Soziale Stadt Großräschen, Karin Krüger, Aktivitäten und Initiativen für und mit den Bewohnern und Bewohnerinnen im Fördergebiet (siehe unten) mit dem Ziel, in den vom Stadtumbau berührten Wohngebieten lebendige Nachbarschaften zu fördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

 

Der im Mai 2021 fertiggestellte neue „Quartierstreff“ (ehem. Sauna) im Sportgebäude Chransdorfer Straße 2A, ist ein weiterer Anziehungspunkt für die lebenswertere grüne Nordstadt Großräschens. 

 

Alle Bürger*innen und Bürger, Akteure im Quartier und Vereine und Initiativen sind herzlich willkommen, um die Räume für ihr Engagement im Rahmen der „Soziale Stadt“ zu nutzen. 

 
Rückblick 2020 als PDF zum Download (Stand 31.12.2020)
 

Förderprogramm Soziale Stadt  
zur Finanzierung kleiner Investitionen und Initiativen  

 

Seit 2017 können Bewohner*innen, Vereine, Interessengruppen und Gewerbetreibende per Antrag unkompliziert finanzielle Unterstützung für kleinere Vorhaben im Quartier (siehe Skizze Fördergebiet für die Soziale Stadt Großräschen) der Soziale Stadt Großräschen erhalten.  

 

Aktionsfonds 2021 
Über die Anträge wird kurzfristig und fortlaufend entschieden. 
Für kleine Initiativen im Wohnumfeld, Hausgemeinschaftsfeste, Veranstaltungen, Informationsabende, Workshops uvm. werden bis zu 250 Euro gefördert.  
  
Verfügungsfonds 2021 
Der Verfügungsfondsbeirat aus berufenen Bürger*innen entscheidet 4x im Jahr über die Förderung der Anträge. Turnusgemäß ist das nächste Treffen Anfang Juni 2021. Anträge können bis 3 Wochen vor diesem Termin eingereicht werden.  
Der Verfügungsfonds stellt bis zu 2.500 Euro für größere Vorhaben und Projekte bereit. 
Diese Mittel können zum Beispiel für die Verschönerung des eigenen Wohnumfeldes, das Anlegen von Gemeinschaftsbeeten oder die Fassadenbemalung, die Verbesserung der Barrierefreiheit, die Anschaffung von Bänken und Überdachungen für Mietertreffpunkte oder die Aufstellung von Spielgeräten verwendet werden. 

 

Die Quartiersmanagerin beantwortet gern Fragen und hilft bei der Beantragung, Handy 0152 03929722. 

 


Aktuelle Meldungen

Neu eröffneter Quartierstreff in Großräschen

(26.05.2021)

Aus Liebe zum Quartier

 

Im Juni 2020 hatte der Umbau der ehemaligen Sauna im Erdgeschoss des Sportfunktionsgebäudes (Chransdorfer Straße 2 a) zum Quartierstreff mit 160 m² großem teilbarem Mehrzweckraum, Akustikdecke, Büros, Bürgerküche, Toiletten und Lagerflächen begonnen. Nun ist das Gebäude fertig und die Quartiersmanagerin Karin Krüger konnte ihr neues Büro beziehen. Bürgermeister Thomas Zenker „Wir hätten die Eröffnung gern mit einem Bürgerfest gefeiert, aber das ist momentan nicht möglich. Aber wer möchte, kann sich von Frau Krüger gern durch das Gebäude führen lassen. Treffen in kleinem Kreis sind ja aktuell wieder möglich. Wir laden herzlich alle Vereine, Interessensgemeinschaften, Gartensparten und Nachbarschaften der Stadt ein, das neue Gebäude für Weiterbildungen, Aktionen und Treffen zu nutzen. Quartiersmanagerin Karin Krüger steht für Anfragen zur Verfügung. Sie prüft auch, was im Rahmen des Pandemiegeschehens möglich ist.“

 

„Wir haben 90 Prozent Fördermittel aus dem Fonds Investitionspakt Soziale Integration im Quartier (SIQ) als Stadt erhalten“, berichtet Bauamtsleiter Max Heyde. Die Entkernung des Gebäudes war durch die vorherige Nutzung als Sauna aufwendig. Durch die ständige Feuchtigkeit war Schimmel entstanden, Einbauten mussten entfernt werden. Der DDR-Bau hatte einige Überraschungen zu bieten. Aber von den Herausforderungen sieht man jetzt nichts mehr. Wieder aufgearbeitete Klinkerelemente, die großen Fenster und frisches Grün lassen das Gebäude mit dem markanten Runderker strahlen.

 

Circa 300 Quadratmeter umfasst der gesamte Quartierstreff im Erdgeschoss des Sportmehrzweckgebäudes. Eine Bürgerküche, ein Büro für die Quartiersmanagerin und den Verein Schlupfwinkel & Lausitzer Bildungsgesellschaft e.V. und entsprechende sanitäre Einrichtungen sind entstanden. Ein extra Eingangsbereich sowie eine der Toiletten wurden barrierefrei gestaltet. 

Die Ausstattung ist hochmodern - Brandschutzwände, Energieeffizienz und flexible Einsatzmöglichkeiten durch Abtrennungen erfüllen alle heutigen Standards. Im Netzwerkraum sorgt eine Akustikdecke für einen angenehmen Raumsound. „Wir möchten, wenn es wieder möglich ist, gern für und mit Jugendlichen Musikveranstaltungen durchführen, aber natürlich alles alkoholfrei“, erzählt Quartiersmanagerin Karin Krüger.

 

Der Mehrzweckraum soll für die Bewohner und Vereine des Quartiers und der Stadt Großräschen vielfältig nutzbar sein. Versammlungsraum für die Vereine oder die Feuerwehren der Stadt, Tagungsort für Ausschüsse und Stadtverordnetenversammlungen, Wahllokal, Treffpunkt, Weiterbildungsstätte – hier soll generationenübergreifen gearbeitet, aber auch gefeiert werden.

Der Quartierstreff ist als Angebot zur Beteiligung konzipiert, das aktiv auf unterschiedliche Zielgruppen – auch auf sozial Benachteiligte, Junge, Ältere und Migranten – zugeht. Für die Kontaktaufnahme im Quartier sorgt Quartiersmanagerin Karin Krüger. 


Beteiligte Unternehmen

  • jasinski.architektur.studio (Planung)
  • Sanierungs-Service Neumann (Entkernung)
  • Firma Schütz Bau und Dienstleistungen Fachbetrieb für Hoch- und Tiefbau aus Spremberg (Ausbau)
  • Buchanelektrik aus Altdöbern (Elektroarbeiten)
  • Mako GmbH aus Proschim (Putz-, Maler und Bodenlegearbeiten)
  • Haustechnik Großräschen (Heizung, Lüftung, Sanitär)
  • Kehl GmbH aus Senftenberg (Baureinigung)
  • Tischlerei Bialas aus Cottbus (Tischlerarbeiten)

 

Gesamtinvestitionsvolumen
580.000,00 € davon 461.000,00 € Fördermittel aus dem Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 

 

Die Fassade, Heizung und Lüftung des Sportgebäudes wurden bereits 2018 mit Leader-Fördermitteln energieeffizient saniert.

Foto zu Meldung: Neu eröffneter Quartierstreff in Großräschen

Spielepfad der Sozialen Stadt wächst

(30.04.2021)

Der Spielepfad in der Großräschener Nordstadt wächst 2021

Kleinkinder-Spielgerät wird im FEZ montiert

 

Der Spielepfad der Sozialen Stadt schlängelt sich durch die Nordstadt und das Malerviertel. Es wurden in den letzten Jahren bereits ein Kleinkinderspielgerät am Seespielplatz, der Garten der Kinder mit den Obstbäumen und die Ballspielfläche auf dem ehemaligen Oberschulgelände verwirklicht. Im März 2021 folgte eine neue Quarter-Pipe im Skaterpark.

 

Im Augenblick wird ein Kleinkinderspielgerät im Freizeit- und Erholungszentrum aufgebaut. 5 Varianten standen im letzten Jahr zur Auswahl. Bei einer Abstimmung des Verfügungsfondsbeirats der Sozialen Stadt und der Mitarbeiter des Freibades im Kurmärker und beim „Punkte-Kleben“ in den Kindereinrichtungen „Haus Kunterbunt“ und „Spatzennest“ gab es einen eindeutigen Gewinner: Die rotgrüne Sandspielanlage „Zwerg“ aus Robinienholz mit schattenspendendem Häuschen, Sandaufzug und -schütte, Backtisch und Sandsieb. Für die 7 m x 5 m große Anlage wurden mit Aufbau und Transport etwa 16.000 € investiert.

 

Das neue Spielgerät ist für die Altersgruppe 1 bis 6 Jahre ausgelegt und wurde an der Liegewiese direkt neben dem Babybecken mit Sonnensegel aufgestellt.

 

Viele vorhandene Spielgeräte und Sportangebote sind im Freizeit- und Erholungszentrum für ältere Kinder ausgelegt. Tischtennisplatten, Beachball, Volleyball, die dreiteilige Rutsche und natürlich das Schwimmen sind beliebt. Von einer großzügigen privaten Spende einer Großräschenerin konnten in diesem Jahr ein neues Basketballbrett und zwei Volleyballnetze gekauft werden. Herzlichen Dank dafür.

 

Die Planung für die Investitionen in den Spielepfad begann schon 2019. Aufgrund der CORONA-Verordnungen sind die Spielplätze geöffnet, aber die Skateranlage und die Ballspielfläche geschlossen. Wann das Freibad öffnen darf, steht noch nicht fest. Traditionell ist der Saisonstart Mitte Mai, dann ist das Spielgerät auch einsatzbereit. Die Öffnung richtet sich aber momentan nach den aktuellen Verordnungen.

 

Quartiersmanagerin Karin Krüger „Liebe Bürgerinnen und Bürger, ich freue mich schon sehr darauf, mit Ihnen gemeinsam die neuen Stationen am Spielepfad in Großräschen-Nord mit einem bunten Fest einzuweihen. Da das in der aktuellen Situation nicht möglich ist, werden wir das später nachholen.“

 

Als nächstes Highlight des Spielepfades folgt der Maler-Spielplatz im neugestalteten Liebermann-Park. Die neuen Spielgeräte sollen Anfang Mai montiert werden.

 

Foto zu Meldung: Spielepfad der Sozialen Stadt wächst

Soziale Stadt Großräschen Schau- und Lehrgarten für Permakultur

(27.04.2021)

Direkt neben der Nachbarschaftswerkstatt der BIWAQ wird gerade ein Zaun gebaut, dahinter soll es bald grünen und blühen. Der marode Markt, der früher an dieser Stelle stand, wurde mit Fördermitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ abgerissen. Auf der freigewordenen Fläche möchte die WEQUA nach dem Beispiel der Gärten in der Gartensparte Morgensonne in Lauchhammer einen Schaugarten in Permakultur anlegen.

Im Dezember fand dazu eine Informationsveranstaltung im Kurmärker statt, zu der auch die Gartensparten eingeladen waren. Es gibt schon erste Interessensbekundungen von Teilnehmern der Nachbarschaftswerkstatt und des Projektes Soziale Stadt, die sich für Gartenarbeit interessieren. Der Bürgergarten soll nach und nach mit dem Wissen der Akteure wachsen und gedeihen. Dabei sollen in Workshops und Lehrtafeln die Vorteile der Permakultur allen Garten- und Grundstücksbesitzern nahegebracht werden.

 

Ziele der Permakultur

 

  • Nachhaltigkeit – Müll vermeiden, Nachnutzung von Vorhandenem, Überfluss mit anderen teilen, Selbstversorgung, Wasser sparen, Regenwasser nutzen, mehrjährige Pflanzen und selbst aussamende Pflanzen, Recycling von vorhandenem Material
  • Naturschutz – funktionierende Ökosysteme, Pflanzenvielfalt, regionale Pflanzenauswahl und Erhalt alter Sorten, Insekten und Bienenfreundlichkeit
  • Bodenverbesserung – durch Mulchen, Gründüngung, Fruchtfolge und Mischkulturen
  • Wohlbefinden – Aufenthaltsbereiche und Arbeitserleichterung durch fast „betreuungsfreie“ Gartenbereiche.

 

Im Bürgergarten in Großräschen sollen nach und nach folgende Bereiche entstehen:

 

  • Blühwiese
  • Hecken und Kleinbäume
  • Benjeshecke
  • Obstbäume
  • Insektenhotels
  • Beerenobst
  • Komposthaufen
  • Arbeits- und Sitzbereiche
  • Kräutersteinberg
  • Schnitt- und Trockenblumen
  • Kastenbeete und Hochbeete mit Gemüse und Kräutern


Der Garten soll organisch wachsen und sich mit den ehrenamtlichen „Gärtnern“ entwickeln. Er wird von der Gartenbauingenieurin Veronika Knechtel, Dipl. Ing. Steffen Richter von der WEQUA und vom Permakulturdesigner Thomas Noack fachlich betreut.  Geplante Workshops sind „Pflanzung von Gehölzen“, „Errichten von Kastenbeeten“, „Gemüseanbau in Mischkulturen“ u.a.m.

 

Veronika Knechtel, WEQUA sagt: „Wir freuen uns schon auf Gespräche über den Gartenzaun mit den Kleingärtnern aus Großräschen. Wir würden gern ein Netzwerk aufbauen, um Wissen, Ideen, Samen, Ableger oder Material z.B. Äste für die Benjeshecke auszutauschen.“

 

Kontaktdaten:

Schau- und Lehrgarten Permakultur

Selber planen, pflanzen, pflegen, ernten, verbrauchen

 

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 13:00 -16:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

 

Ansprechpartner vor Ort:

Viktoria Kricke: 0152 29708649;

Veronika Knechtel: 03574 4676 2256 2027;

Foto zu Meldung: Soziale Stadt Großräschen Schau- und Lehrgarten für Permakultur

Grüne Mitte in Großräschen erhält neue Quarter-Pipe

(30.03.2021)

Aktueller Hinweis: CORONA-BEDINGT ist der Skaterpark momentan geschlossen!

 

Aktive Skater- und Biker aus Großräschen haben die Quartiersmanagerin Karin Krüger um Mithilfe gebeten. Sie treffen sich regelmäßig an der Skaterbahn in der Grünen Mitte und hatten viele Ideen und Verbesserungsvorschläge.

Nachdem die Ideen der Jugendlichen gemeinsam mit der Projektgruppe „Soziale Stadt“ aus Bauamtsmitarbeitern, Mitarbeitern des Schlupfwinkels und des Landschaftsplanungsbüros Subatzus und Bringmann diskutiert und in einen Plan übertragen wurden, hat man sich für eine Erneuerung der Quarter-Pipe entschieden. Die benötigten 20.000 € kommen aus dem Fördertopf „Soziale Stadt“.

 

Die vorhandene Quarter-Pipe aus den frühen 2000ern hatte bereits ihre besten Jahre hinter sich. Das jetzt aufgebaute Modell, eine Quarterpipe Two Level hat zwei verschiedene Höhen, ist 6,25 m breit und 2 m bzw. 1,5 m hoch. Auch für die nächsten Jahre sind noch „Projekte“ übriggeblieben, denn die in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Mittel sind begrenzt.

 

Die Grüne Mitte ist Teil des Spielepfades der Sozialen Stadt, der sich durch die Nordstadt und das Malerviertel schlängelt. Hier wurden bereits ein Kleinkinderspielgerät am Seespielplatz, der Garten der Kinder mit den Obstbäumen und die Ballspielfläche auf dem ehemaligen Oberschulgelände verwirklicht. In diesem Jahr folgen neben der Quarter-Pipe noch ein Kleinkinderspielgerät im Freibad und der Maler-Spielplatz im neugestalteten Liebermann-Park.

Foto zu Meldung: Grüne Mitte in Großräschen erhält neue Quarter-Pipe

Baustelle Liebermannstraße und Liebermannpark

Seit 2016 arbeitet die Stadt Großräschen an dem Projekt Sanierung Liebermannstraße und Liebermannpark im Großräschener Malerviertel. Anfang des Jahres wurden die Städtebaufördermittel genehmigt, dem folgten die Bürgerbeteiligung und die Ausschreibungen der Bauleistungen.

 

Seit dieser Woche sind die Baumaschinen im Einsatz. Zuerst wurde der marode Gehweg herausgebrochen. Anschließend entfernten die Bauarbeiter die überalterte Koniferenhecke und einige Bäume, die nicht mehr in das neue Parkkonzept passen.

 

Die 200 m lange Liebermannstraße soll nach der Sanierung in eine Einbahnstraße umgewandelt werden. Geplant sind neuer Asphalt, ein 1,5 m breiter Gehweg auf der Seite der Häuser, eine Entwässerungsmulde, energiesparende Straßenbeleuchtung und gekennzeichnete Parkflächen. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 175.000 €. 

 

Der Park soll primär für die Anwohner und junge Familien gestaltet werden und für folgende Funktionen Raum schaffen: ein konzentrierter Spielbereich für Kinder (bis ca. 6 Jahren), Sitzgelegenheiten und zwei Aufenthaltsplätze für die Parkbesucher, Raum für Information zum Malerviertel und eine Fläche für soziale Projekte.  

 

Für die Ideen zur Parksanierung, die das Planungsbüro Subatzus und Bringmann entwickelten, war das Thema „Künstlerkabinett“ gestaltungsgebend. Dabei entstanden Vorschläge wie Ausstellungsflächen mit Stelen für Kunst aus dem Quartier, viel Farbe durch Blühwiesen und Zierkirschen oder Bilderrahmen. Die Entwürfe wurden in verschiedenen Ausschüssen diskutiert und verfeinert. Im Rahmen der Sozialen Stadt gab es im Frühjahr eine digitale (coronagerechte) Bürgerbeteiligung mit über 100 Kommentaren.

 

Von den 3 Spielgeräten für den Maler-Spielplatz hat sich eine deutliche Mehrheit für die Variante 3 entschieden. Sie wird durch eine Schaukel, einen Sandspielplatz, eine kleine Rennstrecke und eine Treppe zur Rutsche ergänzt. Diese Wünsche wurden von Anwohnern geäußert. Auch der Vorschlag für den menschlichen Zeiger für die Sonnenuhr wird umgesetzt. 

 

Insgesamt können für den Straßenausbau, den Park und den Spielplatz 500.000 € aus Fördermitteln „Stadtumbau Ost“ und aus Eigenmitteln der Stadt Großräschen investiert werden. 

 

Historisches:

Der Liebermannpark wurde 1970 angelegt und wie die dazugehörige Straße nach dem Berliner Künstler Max Liebermann benannt. Der Park befindet sich im Großräschener Malerviertel. In diesem Wohngebiet aus den 50er und 60er Jahren erinnern alle Straßen an bekannte Maler (Rembrandt-, Picasso-, Rubens-, Feuerbach- und Menzelstraße). 1994 wurden der Park und die Sonnenuhr bereits saniert und mit einem Spielplatz versehen, dieser musste jedoch nach regelmäßigen Vandalismusschäden zurückgebaut werden. 
 

Foto zu Meldung: Baustelle Liebermannstraße und Liebermannpark

Aus Liebe zum Quartier – Abriss in der Großräschener Nordstadt beginnt

(12.10.2020)

Am Anfang der Wilhelm-Pieck-Straße stehen zwei „Baracken“ direkt nebeneinander. Die ehemalige Fahrschule Kaufmann wurde vor der Wende errichtet und hat eine stabile Bausubstanz. Immer wieder gab es neue Nutzungen, heute sind in dem Gebäude der Seniorenbeirat und die Nachbarschaftswerkstatt des BIWAQ-Projektes untergebracht.

 

Der Markt nebenan wurde nach der Wende gebaut. Dort gab es neben Blumen und Pflanzen auch Lebensmittel und alle Waren des täglichen Bedarfs. Seit langer Zeit steht er leer und wurde nur noch zeitweise für Ausstellungen der Geflügelzüchter genutzt. Wegen Baufälligkeit war auch diese Nutzung bald nicht mehr möglich. Trotzdem war und ist der Bereich jeden Freitag Ziel vieler Großräschener, weil hier der Verkaufswagen der Landfleischerei Bronkow steht. Auch die Parkplätze des Marktes werden von den Anwohnern und den Besitzern der Gartensparten nebenan intensiv genutzt.

 

In den jetzt beginnenden Abriss des Gebäudes und die Gestaltung der Fläche werden 53.000 € investiert, davon 35.300 € Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“. Die Parkplätze bleiben erhalten, müssen aber während der Baumaßnahme aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.


Für die Nutzung der Fläche durch Verkaufswagen wird ein Stromanschluss installiert. Die entstehende Grünfläche soll im Rahmen des BIWAQ-Projektes in einen nachhaltigen Bürgergarten umgestaltet werden. Wer bei der Anlage des Permakultur-Gartens mitmachen möchte, kann sich bei Frau Bärsch unter Tel.: 0151 5053 5142 melden. 

 

Bürgermeister Thomas Zenker „Leerstehende Gebäude werden schnell zum Schandfleck. Oft sind sie in Privatbesitz, häufig bei komplizierten Besitzverhältnissen. Beim Markt in der Wilhelm-Pieck-Straße hat sich erst nach 20 Jahren Bemühungen die Möglichkeit ergeben, das Grundstück zu einem vertretbaren Preis zu kaufen. Eine Nachnutzung ist aufgrund der schlechten Bausubstanz unmöglich, daher waren wir froh über die Fördermittelzusage für den Rückbau. Denn ein qualifizierter Abriss mit Materialtrennung und umweltgerechter Entsorgung ist inzwischen selbst bei einem kleineren Gebäude teuer. Mit der Nutzung des nebenstehenden Gebäudes durch das BIWAQ-Projekt und dem zukünftigen Bürgergarten wird die Fläche wieder zur Bereicherung für das Quartier.“
 

Foto zu Meldung: Aus Liebe zum Quartier – Abriss in der Großräschener Nordstadt beginnt

Baustart für den Quartierstreff in Großräschen

(04.06.2020)

Aus Liebe zum Quartier

Malerviertel und die Nordstadt profitieren vom Förderprogramm „Soziale Stadt“

 

Die hat Firma Schütz Bau und Dienstleistungen Fachbetrieb für Hoch- und Tiefbau aus Spremberg mit dem Umbau der ehemaligen Sauna im Erdgeschoss des Sportfunktionsgebäudes in der Chransdorfer Straße 2 zum Quartierstreff begonnen. Für das Gesamtinvestitionsvolumen von 541.000,00 € wurden Fördermittel aus dem Investitionspakt Soziale Integration im Quartier in Höhe von 461.000,00 € verteilt auf die Haushaltsjahre 2019 bis 2021 bewilligt. Die Fassade, Heizung und Lüftung des Sportgebäudes wurden bereits 2018 mit Leader-Fördermitteln energieeffizient saniert.

 

Alle Ausschreibungen haben regionale Unternehmen für sich entschieden. Buchanelektrik aus Altdöbern hat den Auftrag für die für die Elektroarbeiten, die Mako GmbH aus Proschim für Putz-, Maler und Bodenlegearbeiten, Haustechnik Großräschen für Heizung, Lüftung, Sanitär und die Kehl GmbH aus Senftenberg für die Baureinigung.

 

Die aufwendige Entkernung der ehemaligen Sauna ist bereits erledigt. Das Erkennungszeichen des Sportgebäudes, der runde Erker, wird zukünftig Teil eines 160 m² großen, teilbaren Mehrzweckraumes. Eine Bürgerküche, ein Büro für die Quartiersmanagerin und ein Raum für den Seniorenbeirat sollen mit den entsprechenden sanitären Einrichtungen entstehen. Der Eingangsbereich und eine der Toiletten werden barrierefrei gestaltet.

 

Planer Fred Jasinski „Wir haben in dem Gebäude aus den 80 er Jahren Zeugnisse der Großräschener Klinkerkultur wiederentdeckt, in einer Wand und in den Stützen, die wir natürlich erhalten möchten. Ansonsten entsteht durch den Umbau ein topmodernes Gebäude, das mit Barrierefreiheit, Brandschutzwänden, Energieeffizienz, Akustikdecken und flexiblen Einsatzmöglichkeiten alle heutigen Standards erfüllt.“

 

Der Mehrzweckraum soll für die Bewohner und Vereine des Quartiers vielfältig nutzbar sein. Der Quartierstreff ist als Angebot zur Beteiligung konzipiert, das aktiv auf unterschiedliche Zielgruppen – auch auf sozial Benachteiligte, Junge, Ältere und Migranten – zugeht. Für die Kontaktaufnahme im Quartier sorgt nicht nur Quartiersmanagerin Karin Krüger, sondern auch seit kurzem die Mitarbeiter des BIWAQ-Projektes. Beide haben bereits Büros in der 2. Etage des Gebäudes. Die WEQUA - Wirtschaftsförderungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH Lauchhammer ist Partner der Stadt Großräschen für das BIWAQ-Förderprogramm. Großräschener, die auf der Suche nach neuen beruflichen Perspektiven sind, können sich gern bei Quartiersmanagerin Karin Krüger unter 0152 -  03929722 melden. Im BIWAQ-Programm können sie ausprobieren, ob sie sich für Gartenbau, Soziale Berufe oder das Handwerk begeistern.

 

Bürgermeister Thomas Zenker „Der Stadtumbau in der Nordstadt und im Malerviertel war über zwei Jahrzehnte vor allem von Schrumpfung und Rückbau geprägt, hat den Bewohnern einiges abverlangt. Dank guter Förderprogramme, aktiver Partner in der örtlichen Wohnungswirtschaft, städtischer sowie privater Investitionen hat sich die Entwicklung dieses Stadtteils sichtbar zum Positiven gewendet.

Der Neubau am DRK-Seniorenwohnpark, der neue Netto-Markt, der Spielepfad mit dem Garten der Kinder, der Seespielplatz, die Nachnutzung der „Alten Lausitz“ als Haus der Caritas, die Neugestaltung des Liebermannparkes und, wenn wir die Fördermittel bekommen, ein Kitaneubau verbessern die Wohnqualität. Aber auch Rückbauten wie beim ehemaligen „Schlecker“ in der Rubensstraße, dem Gebäude Wern in der Wilhelm-Pieck-Straße oder den Hochspannungsleitungen verschönern das Quartier. Im Wohnpark Hugoschacht, in der Tempo-Siedlung und in der Kunze-Siedlung sind Baugrundstücke oder Einfamilienhäuser sehr gefragt. Der Quartierstreff wird ein weiterer Anziehungspunkt für die grüne Nordstadt und fördert die „Soziale Stadt“ und das BIWAQ-Team. Außerdem könnten die benachbarte Stützpunktfeuerwehr Großräschen Nord, der Schlupfwinkel Weißwasser e.V. und der Sportverein von dem Mehrzweckraum profitieren.“

Foto zu Meldung: Baustart für den Quartierstreff in Großräschen