Dörrwalder Lindenallee ist gut angewachsen

10.11.2020
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Dörrwalde hat eine junge Lindenallee. 43 von Diplom-Gartenbaupädagogin Frau Subatzus persönlich ausgesuchte Winterlinden wurden im November 2016 dort gepflanzt. Jeder Standort wurde im Vorfeld auf Leitungen, Wurzelschutz und Wachstumsbedingungen geprüft. Durch großflächigen Bodenaustausch, spezielle wasserspeichernde Substrate und Pilze, die das Anwachsen unterstützen, hatten die Linden gute Startbedingungen. Die Pflanzung wurde durch die BUG durchgeführt, die in den letzten Jahren auch die Pflege und das Gießen übernommen hat. Nach 4 Jahren ist der Pflegevertrag jetzt ausgelaufen und aus diesem Grund haben Frau Graf vom Bauamt der Stadt Großräschen, Dorfbeiratsmitglied und Landschaftsarchitekt Roland Subatzus, Ortsvorsteher Jörg Bergner und Bauleiterin Roselies Halko von der BUG in einer Endabnahme am 4. November 2020 die Bäume geprüft. Bis auf einen durch Splintkäfer befallenen Baum haben alle Linden die trockenen letzten Jahre gut überstanden. Die Profis waren mit dem Wachstumsfortschritt sehr zufrieden. Der beschädigte Baum wurde ersetzt. Bei einer Linde muss der durch einen Vogel abgebrochene Leittrieb hergestellt werden. Jörg Bergner „Ich bedanke mich bei allen Dorfbewohnern, die im Hochsommer hin und wieder ein paar Kannen Wasser zusätzlich an „ihre Linde“ gegossen haben. Das ist den Bäumen gut bekommen.“

 

Bürgermeister Thomas Zenker: „Nach intensiven Diskussionen, ob die alten Bäume nicht doch erhalten werden können, hatte sich die Mehrheit von Dörrwalde für eine Neupflanzung entschieden. Das Ergebnis hat unsere Erwartungen erfüllt. Die gesunden 5 m hohen Bäume sichern den Dörrwaldern ihre Lindenstraße für die nächsten 100 Jahre. Als Nächstes werden Mitte Dezember 16 Spitzahorn-Jungbäume am sanierten Radweg von Dörrwalde nach Woschkow gepflanzt. Sie ersetzen die überalterten Pappeln, die im November im Zuge der Baumaßnahme im Auftrag des Landkreises entfernt wurden.“

 

Die Winterlinde war der Baum des Jahres 2016, der Bienen- und Hummelfreund mit der herzförmigen Krone wird nur etwa 15 - 25 Meter hoch. Die alten Linden waren durch Bodenverdichtung in einem sehr schlechten Zustand. Auch die Friedenseiche wurde durch einen neuen Baum ersetzt. Der Krieger- und Veteranenverein hatte die Eiche zur Erinnerung an die Völkerschlacht gepflanzt. Die junge Friedenseiche steht nun auf einem besseren Standort und hat ein ansprechendes Umfeld. Direkt neben dem Baum hat die restaurierte Postsäule einen Ehrenplatz erhalten. Die Kosten von ca. 42.000 Euro wurden teilweise über die Stadt Großräschen und über Ausgleichsmittel des Landkreises OSL finanziert.

 

Foto: Begutachtung der Linde vor dem Vereinshaus

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