Großräschener See

Großräschen - Das Tor zum Lausitzer Seenland

Seit 2005 verkündet die Seebrücke Großräschens Zukunft als Seestadt. Die Metamorphose "Bagger zur Brücke" des Abwurfauslegers des letzten Abraumabsetzers des Tagebaus Meuro ist Zukunftsvision und Geschichtszeugnis zugleich.

 

Flutungsbeginn für den Großräschener See (früher Ilse-See) war am 15. März 2007. Ein blaues Lichtband gegenüber dem Ufer an den IBA-Terrassen verdeutlicht heute schon den Endwasserstand von 2018.

 

Noch kann man beobachten, wie der Hafen gebaut wird, der Großräschen zum Tor des Lausitzer Seenlandes macht. Schon die Tatsache, dass der Hafen im Trockenen errichtet wird, ist außergewöhnlich. Zusätzlich ist ein Höhenunterschied von 13-14 m zwischen Böschungsoberkannte und Hafenebene zu überwinden. Das schafft  ein einmaliges Hafenensemble, stellt aber auch besondere Herausforderungen, z.B. für einen behindertengerechten Zugang.  Der mit ca. 11,5 Mio. Euro veranschlagte Stadthafen ist nur gemeinsam mit der LMBV und dem Land Brandenburg zu finanzieren. Nach Fertigstellung erwarten die Besucher dann ca. 130 Bootsliegeplätze, ein Hafenfunktionsgebäude und Hafenmeisterei, eine Hafenpromenade, ein Bootsanleger für Fahrgastschiffe, eine Slipanlage + Kran, eine Tankstelle für Wasserfahrzeuge, eine Landschaftstribüne und die Stadtecke, mit Grünflächen und Spielangeboten.

Hier können Sie die Bau- und Flutungsfortschritte per Webcam verfolgen.

Luftbilder zur Entstehung des Sees finden Sie hier

 

Durch den Ilse-Kanal wird der Großräschener See mit dem Sedlitzer See und damit mit dem Lausitzer Seenland verbunden. Der schiffbare Kanal wurde im Dezember 2014 fertig gestellt. Nutzbar ist dieser auf dem Wasserweg jedoch erst nach Erreichen der Endwasserstände beider Seen. Der Fuß- und Radweg durch den Tunnel ist aber schon für Besucher freigegeben.

 

Die Weinhänge an den Großräschener Seeufern sind die einzige Steilhanglage Brandenburgs.

Bild unten: Panorama vom Hafenboden Januar 2015

 

Bild oben: Flutungsbeginn
Bild unten: Lauftaufnahme Großräschener See Juni 2015 Dirk Laubner