Tourismus

Großräschen erleben

Großräschen ist auf dem spannenden Weg von der Bergbau- zur Seestadt. Einen Ausblick auf den in Flutung befindlichen See hat der Besucher von den IBA-Terrassen und der Seebrücke. Die  Seebrücke, der Abwurfausleger des letzten Abraumabsetzers des Tagebaus Meuro, und die Allee der Steine erinnern an die vergangene Kohleförderung und sind gleichzeitig die ersten Zeichen des Neuanfangs.

Die Allee der Steine inszeniert die Schönheit der Bergbaufindlinge und der sorgsam ausgewählten Bäume. Als Steinmeer, Gruppen, Kreis und einzelne Steinsäulen ist die Anordnung der Findlinge von Künstlerhand geschaffen und ist doch der Lausitzer Natur sehr nah. Aussichtspunkte wie die Victoriahöhe und der große Damm schaffen immer neue Sichtachsen und wechselnde  Eindrücke von Allee, See und Stadt.

 

 

Drei der letzten geschichtsträchtigen Gebäude von Großräschen konnten in der Seestraße erhalten werden. Das ehemalige Ledigenwohnheim der Ilse Bergbau AG ist heute das 4 Sterne Seehotel mit hervorragendem Restaurant, Gemäldegalerie und Hafenblick.  Das  Fälschermuseum  zeigt  über  einhundert Reproduktionen alter und neuer Meister der russischen  Meisterfälscher Posin. Das frühere Beamtenhaus war von 2000 bis 2010 der Sitz der Internationalen Bauausstellung. Jetzt ist das Gebäude das IBA-Studierhaus und dient als Wissensspeicher, Cafe und Eventlocation. Ganz neu am See ist das Restaurant Haus 4 mit Pension und phantastischem Hafenblick.
 
Noch kann man beobachten, wie der Hafen gebaut wird, der gemeinsam mit der sehr guten Verkehrsanbindung Großräschen zum Tor des Lausitzer Seenlandes macht. Von hier aus wird man zukünftig das Seenland auf dem Wasser bereisen. Schon jetzt ist Großräschen ein idealer Ausgangspunkt für Rad-, Wander- oder Skatertouren auf den ausgezeichneten Seerundwegen. Empfehlenswert sind auch Ausflüge  in die ländlichen Ortsteile z.B. nach Dörrwalde zur Holländerwindmühle und der Radlerkirche,  zum Reiterhof nach Barzig oder zum Gutspark in Wormlage.
 
Schon vom Hafen aus, erblickt man am Ende der Seestraße ein schön saniertes Fachwerkhaus. Der Kurmärker  ist das älteste Haus der Stadt und liegt direkt am neu gestalteten Marktplatz. Das Bürgerhaus mit  Saal,  der „Guten Stube“ und der Stadtbibliothek  ist das kulturelle Herz der Stadt. Am Markt und in Marktnähe locken unterschiedliche Restaurants und Cafes mit kulinarischen Köstlichkeiten.  Ein regiontypischer Dreiseithof direkt am Markt  wurde nach der denkmalgerechten Sanierung zum „Haus der Landwirtschaft“ mit Hofladen, Landwirtschaftsmuseum und Weinscheune.
 
Die sehenswerten Kirchen sind auch Schauplatz der internationalen Großräschener Orgelkonzerte.
 
Schwimmspaß bietet das Freibad „Freizeit- und Erholungszentrum“ mit dreiteiliger Wasserrutsche, Erlebnisbecken, Schwimmerbecken, Planschbecken und Spielplatz.