Stadtgeschichte

in Stichworten

20.12.1370 Urkundliche Ersterwähnung von Groß- und Klein-Räschen
1410 Ersterwähnung von Dörrwalde, heute ein Ortsteil von Großräschen
1448 Ersterwähnung von Schmogro, heute Großräschen-Ost
1448 bis 1815 Die Herrschaft Senftenberg wird sächsisch und damit auch Groß- und Klein- Räschen, Bückgen, Schmogro, Dörrwalde, Saalhausen und Woschkow 
1474 Ersterwähnung von Bückgen
1501 Ersterwähnung des "Kurmärker" in den ältesten Namenslisten in einem Türkensteuerregister
1566 Älteste Darstellung von Groß-Räschen auf einer Landkarte
1767 Einweihung der Kirche in Dörrwalde
1820 Die Gemeinden Groß-Räschen, Bückgen und Schmogro bilden einen Schulverband, 1822 schließt sich Klein-Räschen an 
1858 Übergabe der Kreis-Chaussee von Calau nach Senftenberg über Groß-Räschen
1871 Anmeldung des Braunkohlenbergwerkes "Ilse" bei der Bergbehörde
1873 Einweihung der evangelischen Kirche am Markt
1874 Eröffnung der Eisenbahnstrecke Lübbenau-Kamenz mit Halt in Groß-Räschen
1874 Bildung des Amtsbezirkes Räschen mit Groß-Räschen, Klein-Räschen, Bückgen, Dörrwalde, Schmogro, Woschkow
1894 Vereinigung des Amtsbezirkes Räschen mit dem Amtsbezirk Saalhausen
1909 Einweihung der Kirche in Bückgen
1913 Einweihung der katholischen Kirche St. Antonius zu Großräschen
1924 Zweigstelle der Kreissparkasse des Kreises Calau in Groß-Räschen eröffnet
1925 Vereinigung von Groß-Räschen und Klein-Räschen zu Großräschen
1946 Eingemeindung der Gemeinden Bückgen und Schmogro in die Gemeinde Großräschen
1952 Eröffnung der Poliklinik
1965 Verleihung des Stadtrechtes an die Industriegemeinde Großräschen
1974 Eingemeindung der Gemeinde Dörrwalde in die Stadt Großräschen
1984 Vorstellung des Räumungsplanes zur Devastierung von Großräschen-Süd
1986 bis 1989 Das Neubaugebiet Großräschen-Nord entsteht
1988 Inbetriebnahme der Reichsbahnstrecke Großräschen-Senftenberg über Sedlitz, gleichzeitig Stilllegung der bisherigen Verbindung wegen der Inanspruchnahme durch den Tagebau Meuro
1988 Einweihung der neu verlegten F 96
1992 Bildung des Amtes Großräschen mit Allmosen, Barzig, Freienhufen, Großräschen, Saalhausen, Sedlitz, Wormlage und Woschkow
1997 Eingliederung der Gemeinde Sedlitz nach Senftenberg, die Gemeinde Freienhufen wird in die Stadt Großräschen eingemeindet
1998 Die Internationale Bauausstellung nimmt ihre Arbeit auf
31.12.2001 Amtsfreie Stadt Großräschen mit den Ortsteilen Allmosen, Barzig, Dörrwalde, Freienhufen, Saalhausen, Wormlage und Woschkow
2004 Einweihung des Kurmärker-Saales
2004 Einweihung der IBA-Terrassen
2005 Einweihung der Seebrücke
2007 Einweihung der Eisenbahnunterführung von Großräschen-Mitte nach Großräschen-Ost 
2007 Einweihung Seehotel mit Fälschermuseum
2007 Flutungsbeginn des Großräschener Sees, vorher Ilse-See
2010 Abschluss der IBA "Fürst-Pückler-Land"
2012 Entwicklung eines Weinhanges unterhalb der IBA-Terrassen
2013 Baubeginn für den Großräschener Hafen
2014 Einweihung des "Haus der Landwirtschaft", ehemals "Schuhnoack"
2015 Freigabe des Landweges durch den Überleiter 11 zwischen Großräschener und Sedlitzer See

 


Chronik von Großräschen, Ausgabe 1999

Historische Blätter zur Chronik von Freienhufen, Hefte 1 - 10
Hans-Udo Vogler, Hauptstraße 41, 01983 Freienhufen,

Grube Ilse / See / Park / Stadt, Wolfgang Joswig